Immer mehr Menschen sind im Alter auf professionelle Pflege angewiesen. Doch eine angemessene Versorgung ist teuer, egal, ob sie ambulant oder stationär erfolgt. Die gesetzliche Pflegeversicherung hilft dabei, die wichtigsten Maßnahmen zu finanzieren. Als Teilkaskoversicherung übernimmt sie jedoch nie die gesamten Kosten. Die Differenz – oft mehrere Hundert Euro – muss der Pflegebedürftige aus eigener Tasche bezahlen. Das kann schnell das Einkommen übersteigen und die Ersparnisse aufbrauchen. Im Übrigen sind auch die Kinder verpflichtet, im Rahmen des Elternunterhalts für die Kosten einzustehen. Erst dann springt der Staat ein und zahlt Hilfe zur Pflege.

Wer ausreichend für den Pflegefall vorsorgen will, sollte daher Maßnahmen ergreifen, um die Finanzierungslücke zu schließen. Eine Möglichkeit besteht darin, das Ersparte so anzulegen, dass laufende Entnahmen möglich sind. Eine Pflege-Zusatzversicherung kann ein weiterer Baustein sein. Sie deckt Kosten ab, die die Pflichtversicherung nicht oder nur teilweise übernimmt. Verbraucher können dabei zwischen drei verschiedenen Modellen wählen: der Pflegekosten-Versicherung, der Pflege-Rentenversicherung und der Pflegetagegeld-Versicherung.

Ähnlich wie bei der Riester-Rentenversicherung fördert der Staat unter bestimmten Bedingungen den Abschluss einer privaten Zusatzversicherung mit dem sogenannten Pflege-Bahr. Auch Kombi-Produkte sind zu haben.

Mehr hierzu bei: http://www.finanztip.dehttp//www.finanztip.de/pflegezusatzversicherung/#ixzz4QdLQotZ5